Der neue ePowerFun E‑Scooter ePF-SKATE im Test: Kompaktes & leichtes Kraftpaket für kürzere Strecken
- Carsten Petter

- 11. Juli
- 4 Min. Lesezeit
Ein neuer E-Scooter aus dem Hause ePowerFun: Der ePF-SKATE tritt als legitimer Nachfolger des beliebten ePF-1 an. Das Versprechen des Herstellers: Klein, kompakt und leicht – aber mit wesentlich mehr Power.
Wir haben uns den kleinen „Giftzwerg“ im dezenten Look genauer angeschaut. In diesem Beitrag werfen wir einen ehrlichen Blick auf das Fahrverhalten, die Features und die praktischen Vor- und Nachteile im Alltag. Wie immer gibt es bei uns keine Marketing-Märchen, sondern eine realistische Einschätzung direkt aus der Praxis.
Ein echtes Leichtgewicht ideal für Pendler und Camper
Das Wichtigste gleich vorweg: Wir finden den SKATE herausragend! Das Gewicht ist hier eher ein „Gewichtchen“ – mit gerade einmal 15,9 kg ist dieser E-Scooter extrem leicht. Wer ihn im ÖPNV mitnehmen oder schnell in den Kofferraum heben möchte, wird hier absolut keine Probleme haben.
Besonders angetan hat es uns das Faltmaß. Er ist zusammengeklappt wirklich sehr kompakt und lässt sich super im Camper verstauen. Wir haben selbst einen VW Bus und müssen beim Packen auf jeden Zentimeter achten. Der SKATE wäre deshalb definitiv auch privat ein perfekter Begleiter für uns. Einziges Manko in Sachen Kompaktheit: Die Lenkerenden lassen sich nicht einklappen. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass es in dieser Preisklasse keine uns bekannten, vernünftigen E-Scooter gibt, die dieses Feature bieten.
Klein, aber oho: Fahrspaß und Power
Der ePowerFun E-Scooter ePF-SKATE im Test: Für einen derart kompakten und leichten E-Scooter fährt sich der ePF-SKATE schlichtweg toll. Angetrieben wird er von einem 48 Volt System mit einer satten Peak-Leistung von 1.200 Watt. Das Resultat: Er hat ordentlich Power, ist wendig, spritzig und zieht einen zügig die Berge hoch.
Dank der Elektronik von Hobbywing ist er, wie man es von ePowerFun gewohnt ist, hinsichtlich Gas und Bremse hervorragend abgestimmt. Die direkte Reaktion beim Beschleunigen macht richtig Spaß, und wer möchte, kann die Empfindlichkeit der Regler sogar in der ePF-App an die eigenen Vorlieben anpassen.
Ausstattung & Fakten: Ein paar Features und Zahlen im Detail
Bremsen: Die wartungsarme vordere Trommelbremse kombiniert sich perfekt mit der verschleißfreien E-Bremse hinten. Das ist klassisch und solide im ePowerFun-Stil gelöst.
Beleuchtung & Blinker: Ein echtes Highlight! Neben dem hellen 60 LUX Scheinwerfer und dem großen Rücklicht mit Bremslichtfunktion verfügt der SKATE über insgesamt sechs (!) Blinker (4x Lenkerenden vorne und hinten sowie 2x am Heck). Bedient wird das Ganze über den neuen intuitiven ePF-Blinkerschalter, der mit dem linken Zeigefinger bedient wird.
Reichweite: Der 432 Wh starke Akku mit 21700er Zellen ermöglicht laut Hersteller bis zu 45 km Reichweite. Erfahrungsgemäß zieht man hier ein paar Kilometer ab, da man selten unter den Bedingungen fährt, mit denen die Reichweitentests der Hersteller durchgeführt werden. Fahrer*innen-Gewicht, Zuladung, Steigung, generelle Fahrweise und Wind sind in der Regel die Faktoren, die in Sachen Reichweite zu Abweichungen von den Angaben auf dem Papier führen. Gehen wir dann eventuell von 35 bis 40 km Reichweite aus, ist das immer noch mehr als genug für den typischen Alltag eines Stadt-E-Scooters.
Look: Wer es bunter mag und gerne etwas individueller unterwegs ist, kann aus 10 verschiedenen GripTape-Designs für das Trittbrett wählen.
Der E‑Scooter ePF-SKATE im Test: Erwartung vs. Realität – wo man Abstriche machen muss
Zu einer ehrlichen Einschätzung gehört es auch, die Mankos zu benennen – wenn man denn welche sucht. Beim ePF-SKATE ist das vor allem der Komfort auf längeren Strecken. Das Trittbrett ist der extremen Kompaktheit geschuldet nicht nur sehr schmal, sondern auch ziemlich kurz. Man kann eben nicht alles haben!
Einen super-hohen Fahrkomfort darf man hier folglich nicht erwarten, zumal auch eine Federung fehlt. Ein bisschen abgefedert wird die Fahrt aber durch die 9 Zoll Luftreifen. Diese sind schlauchlos, verfügen über eine gelartige Pannenschutzeinlage und bieten einen soliden Kompromiss aus Größe und Fahrgefühl für diese Fahrzeugklasse.

Unser Fazit
Der ePF-SKATE im Test: Insgesamt ist "der Kleine" kein E-Scooter für ausgedehnte, lange Touren – dafür fehlt ihm am Ende doch der Komfort bedingt durch die Kompaktheit und das geringe Gewicht. Was er aber ist: Ein ganz herausragender E-Scooter für kürzere Strecken. Gerade im Stadtverkehr punktet er unter anderem durch Sicherheitsfeatures, wie die Blinker.
Er ist der perfekte „Letzte-Meile-E-Scooter“ für Pendler in Kombination mit Bus, Bahn, Zug und PKW oder der ideale, platzsparende Urlaubsbegleiter zum Beispiel beim Camping. Wer genau das sucht, wird mit dem wendigen Kraftpaket extrem viel Freude haben.
Von der E-Scooteria gibt es für den ePF-SKATE einen klaren Daumen nach oben!
Mehr Infos
Weitere Infos zum ePF-SKATE findet ihr hier: ePowerFun ePF-SKATE E-Scooter. Eine Alternative aus unserem Portfolio, die einen vergleichbaren Zweck erfüllt, ist der VMAX VX5 Pro E-Scooter.
Wer doch nach „der nächsten Stufe“ sucht, findet bei uns zahlreiche Optionen. Eine – auch von ePowerFun – wäre zum Beispiel der ePF-2 Pro.
Wer unschlüssig ist, welcher E-Scooter am besten für den eigenen Bedarf geeignet ist, kann sich gerne ausführlich in der E-Scooteria Freiburg (Öffnungszeiten & Kontakt) beraten lassen und die Modelle selbst bei einer Probefahrt testen. Vielleicht hilft Ihnen außerdem unser Blogbeitrag Welches ist der beste E-Scooter? – für mich? bei der Entscheidungsfindung.
Über den Autor

Carsten Petter ist Gründer und Inhaber der E-Scooteria Freiburg 🛴. Seit 2021 arbeitet er täglich mit E-Scootern – im Verkauf, in der persönlichen Beratung mit Probefahrt sowie in der Werkstatt bei Wartung und Reparaturen. Dadurch kennt er die Unterschiede zwischen Modellen, typische Alltagsprobleme und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Die E-Scooteria hat sich weit über Freiburg hinaus einen Namen gemacht: Kundinnen und Kunden kommen aus der gesamten Region zwischen Karlsruhe und Lörrach, aus dem Schwarzwald sowie aus der Schweiz – vor allem wegen des persönlichen Service, der Fachkompetenz und der klaren, ehrlichen Beratung rund um Elektromobilität.
